TRAVELING ROUND TABEL

Ein wandernder Runder Tisch

Der Tisch besteht aus acht wetterfesten Segmenten, die zur Bildung von Kleingruppen auch separat aufgestellt werden können. Gebucht von Gemeinden, Schulen, Vereinen und Firmen kann er überall – auf dem Fußballfeld oder in der Schulaula, im Museum oder Schanigarten die Erfahrung von Freiheit, Gleichheit und solidarischer Verbundenheit verbinden. Einziger Problempunkt ist sehr oft das sehr enge Konzept von Identität, Zugehörigkeit und Verpflichtung.

Intention

Das MAB – Museum am Bach sammelt künstlerische Recherchen zu sozialen Modellen und Utopien. Seit Aufklärung, Revolution und Moderne tragen die meisten eine klare Botschaft: „Das Volk kann doch seine Interessen selbst vertreten.“ (Joseph Beuys) In genau diesem Punkt, als sich die Demokratie in eine von bottom to top entwickeln hätte können, hat sie versagt.

Ist eine Demokratie
in der man nicht sagen darf
daß sie keine
wirkliche Demokratie ist
wirklich eine
wirkliche Demokratie?

Erich Fried

1971 gründete Joseph Beuys zusammen mit Johannes Stüttgen und Karl Fastabend die „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“. Gefordert war die „politische Willensbildung von unten nach oben“. „Jeder Mensch ist ein Künstler, seine kreativen Handlungen können zum Wohl der Gesellschaft beitragen.“

In Referenz auf Beuys „Permanente Konferenz“ lädt der Runde Tisch zu der Erfahrung ein, wie es denn wäre, würde er echte politische Teilhabe bedeuten. Als Basis der „United Communities“, eines Modells des MAB-Gründers und Künstlers Alex Samyi soll er zur fixen monatlichen Einrichtung in jeder Gemeinde werden. Zugleich visioniert er die Museen als neue politische Zentren.

Bevor der Round Table Talk beginnt, wird zur Einstimmung noch das RUDNER MANIFEST verlesen. Alle Menschen sind frei, gleich und solidarisch miteinander verbunden. Es geht darum, den Tisch als wahrhaft rund erleben zu können. Die Geschichte ist Gegenstand einer Konstruktion, deren Ort nicht die homogene und leere Zeit sondern die von Jetztzeit erfüllte bildet.“ (Walter Benjamin)

 

IMG_20160508_161131MUSEUMS CHANGE LIVES

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