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Die Ausstellung Zur Freiheit der Wahl wird am 11. und 12. Juli mit Runden Tischen und Führungen eröffnet werden.

11. Juli 2020 – 4. Juli 2021

Die regulären Öffnungszeiten sind: Do – Fr, 14:00 – 19:00, Sa – So, 11:00 – 19:00 Uhr

Winterpause: 3. November 2020 bis 1. Mai 2021

Wir danken unseren Sponsoren (siehe Sponsors), der Gemeinde Ruden sowie unserem Freundeskreis und Publikum

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Die Ausstellung Zur Freiheit der Wahl im Rahmen der Landesveranstaltung CarinthiJA 2020 hinterfragt bei rund 30 Positionen zeitgenössischer Kunst aus Slowenien, Österreich und Dänemark was wir Individualität, freie Wahl und Freie Wahlen nennen. Das Jubiläum 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung ist auch Anlass für „Zeitreisen und Perspektiven“. Entlang von weiteren 6 Stationen ermöglichen Plakate und Flugzettel, allesamt Leihgaben des Komitee Lippitzbach*, Einblicke in die Anfänge der Demokratieentwicklung Kärntens.

*Sammlung Franz Tschebular. Komiteemitglieder: Josef Jakab und Franz Tschebular

Die Freiheiten der Demokratie wie wir sie kennen sind mit ungefähr 100 Jahren noch sehr jung. Erst 70 Jahre nach der Revolution von 1848 und dem Beginn der parlamentarischen Mitsprache in Österreich wurde mit der Gründung der Ersten Republik das Volk zum neuen Souverän erhoben und die Adelsherrschaft gänzlich abgeschafft.

Vor genau 100 Jahren, am 10. Oktober 1920 hat die Zone A des zweisprachigen Unterkärnten im Rahmen einer Volksabstimmung über die heutige Südgrenze Österreichs abgestimmt. Das erreichte JA sollte ein Symbol werden für die Einheit des Landes Carinthia – Koroška – Kärnten aber auch ein JA zur Demokratie. Dennoch, es bleiben mehr Fragen als Antworten und der Zweifel, ob solche Errungenschaften wie Rede- und Versammlungsfreiheit, Demonstrations- und Wahlrecht tatsächlich schon genau jene Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gebracht haben, wie sie von den Revolutionen einst so klar definiert wurden? Oder hat sich das Volk nur neue, andere Eliten und Instanzen anstelle der so lange erduldeten Abhängigkeit von Adel und Klerus gesucht, um sich nicht mit zu viel Freiheit zu belasten? Abhängigkeit kann bequem sein. Aber Freiheit und Freie Wahlen in einer modernen Demokratie meinen auch gegenseitige Verantwortung ohne Unterschiede und das bedeutet nun mal, zu partizipieren mit allem was man hat.

An Solidaritätsvermögen mangelt es in unseren Ländern nicht, wie die COVID-19-Krise erwiesen hat. Aber wie weit geht die Solidarität? Alte Einheiten und Zugehörigkeiten wurden herauf beschworen und neue Grenzbalken aufgestellt, um am Ende wen zu schützen – Klagenfurt, Völkermarkt, Koroška? Für den Virus ist die Menschheit eins, warum nicht auch für den Menschen? Wie gesagt, mehr Fragen als Antworten.

Der Leitgedanke der Ausstellung ist: Wo gehts hier zur Freiheit der Wahl?

Das Klein-Kino-Programm ist noch in Arbeit. Die Einrichtung ist neu. Die Künstler*innen werden zu einem späteren Zeitpunkt genannt.

Künstler*innen Ausstellung:

Stella Antares
Vooria Aria
Bella Ban
Patricia Deisl
Meta Grgurevič
Markus Guschelbauer
Alois Hechl
Jaša
Boštjan Jurečič
Gerhard Leeb
Detlef Löffler
OneTwoMuch
Oskar Koliander
Melina Kumer
Burgi Maierhofer
Peter Moosgaard
Nuleinn
Klaus Oberhammer
Edith Payer
Harald Pliessnig
Peter Putz
Victor Rogy
Loretta Stats
HST – Herwig Steiner
Evelin Stermitz
Konrad Strutz
Lea Titz
Jochen Traar
Anna Vasof
Karl Vouk
Friedrich Zorn

Kurator*innen Ausstellung und Klein-Kino: Alex Samyi, HST – Herwig Steiner, Evelin Stermitz

Redaktion Weather Report (Ausstellungsmagazin): Edith Payer, Alex Samyi

Shop und Café: Freunde des Museum am Bach e.V.

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